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Wenn Histamin zu Bauchgrummeln führt

Kaum hast du etwas gegessen, schon fängt es an, in dir zu rumoren. Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder im Gegenteil Durchfall – diese Beschwerden können im Zusammenhang mit Nahrungsmittelintoleranzen, Allergien und Darmerkrankungen wie Reizdarm stehen. Die Symptome können sich stark ähneln. Die Histaminintoleranz bringt jedoch eine größere Bandbreite an Symptomen mit sich. Wir geben dir Tipps, wie du den Übeltäter in deiner Ernährung ausfindig machen und wie du dich histaminarm ernähren kannst. 

Ursachen für Histaminintoleranz noch weitestgehend ungeklärt 

Im Vergleich zu anderen Intoleranzen, ist die Histaminintoleranz ein weitestgehend ungeklärtes Krankheitsbild. Bei einer Lebensmittelintoleranz ist der Körper nicht dazu in der Lage, bestimmte Bestandteile der Nahrung zu verdauen. Das ist auf fehlende Enzyme und Transportstoffe im Darm zurückzuführen, der Verdauungsvorgang ist somit gestört. Daher sind die Symptome hier ausschließlich auf den Verdauungstrakt beschränkt. Die Histaminintoleranz bringt jedoch eine breite Palette an Beschwerden, die zusätzlich über Probleme im Herz-Kreislauf-System, Haut und Nervensystem reichen kann. In der Medizin wird Histaminintoleranz unter anderem auch als Pseudoallergie eingestuft, bei der ein Ungleichgewicht im Histaminstoffwechsel vorherrscht.

Der Drei-Stufen-Plan zur histaminarmen Ernährung

Um die individuelle Verträglichkeit von Histamin zu testen, sollten drei Stufen befolgt werden: Karenzphase, Testphase und langfristige Ernährung. Diese drei Stufen sollten jedoch möglichst professionell von einem Ernährungstherapeuten begleitet werden.

1) Karenzphase: In der Karenzphase sollte das Histamin konsequent weggelassen werden, damit sich der gestresste Darm regenerieren kann, um eine gute Basis für die Testphase zu schaffen. Das Weglassen des Histamin sollte daher so lange eingehalten werden, bis der Darm sich vollständig beruhigt. In der Regel dauert aber so eine Karenzphase zwei bis vier Wochen. 

2) Testphase: In der Testphase wird das Histamin dann schrittweise erhöht, um herauszufinden, welche Histaminmengen beschwerdefrei vertragen werden. Zu dieser Phase ist es besonders empfehlenswert, ein Ernährungstagebuch zu führen und systematisch vorzugehen, um genauestens tracken zu können, wann der Bauch ruhig bleibt und wann er wiederum meckert.

3) Langfristige Ernährung: Wenn du genügend Erfahrungen gesammelt und ein gutes Grundgefühl entwickelt hast, welches Maß für dich verträglich ist, kannst du diese Lebensmittel wieder regelmäßig in deiner Ernährung einbinden. Damit stellst du sicher, dass du trotz Histaminintoleranz eine ausreichende Nährstoffversorgung sicherstellst. 

Ein paar Kniffe für den Alltag mit einer Histaminintoleranz

  1. Koche und iss frische Mahlzeiten, denn während der Lagerung und Reifung von Lebensmitteln, kann sich vermehrt Histamin bilden.
  2. Lagere deine Lebensmittel bei der richtigen Temperatur. Temperaturen unter 20°C hemmt bereits die Bildung von Histamin. 
  3. Meide saure, fermentierte und geräucherte Lebensmittel, denn diese enthalten hohe Mengen an Histamin (z.B. Sauerkraut, gereifte Hartkäsesorten, geräucherter Schinken und Fisch). 

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